Iranische Gewürze

Die Systemische Aufstellung SYNAMIK™ im Vergleich zum Familienstellen und Systemischer Strukturaufstellung®

SYNAMIK™ wird auch als Systemische Kompetenzaufstellung bezeichnet und unterscheidet sich von anderen, therapeutischen oder beraterischen Aufstellungsarten in grundlegenden Punkten. Ein zentraler Unterschied ist, dass SYNAMIK™-Coaches systemisches Handwerkszeug, systemisch-konstruktivistischen Grundhaltungen folgen, Autopoiese wahren und dies auf die Aufstellungsarbeit übertragen. Autopoietisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der SYNAMIK™-Coach den Prozess steuert und den Rahmen gibt, das System aber letztlich aus sich selbst heraus Lösungen generiert. Für jedes einzigartige Anliegen gibt es eine einzigartige Lösung, die bereits im Klienten und im System angelegt ist und im SYNAMIK™ -Prozess für Klienten zugänglich und erlebbar wird.

Der SYNAMIK™-Coach agiert darüber hinaus ausschließlich kompetenzorientiert. Das bedeutet, dass sie oder er sich an den Ressourcen und Kompetenzen der Klienten orientiert und sich darauf fokussiert, dass diese sich entfalten. Daher wird SYNAMIK™ auch Systemische Kompetenzaufstellung genannt. Die Kybernetik 2. Ordnung (Beobachtung der Beobachtung) spielt dabei eine übergeordnete Rolle und ist eine Fähigkeit, welche SYNAMIK-Coaches nutzen. SYNAMIK™ ist evaluierbar und lösungsorientiert. Die Methode ist insbesondere in professionellen, nicht-therapeutischen Kontexten anzuwenden. SYNAMIK wird ausschließlich von zertifizierten SYNAMIK™-Coaches durchgeführt.

Familienaufstellung (Hellinger)

Vorgehen

  • Deuten
  • Therapeutisch
  • Nur Personen werden aufgestellt, keine internen oder externen Systeme
  • Anliegenschilderung, keine Auftragsklärung
  • Generalisierende, dogmatische Deutungen (z. B. „schlimme Wirkung“, „mit dem Tode bestraft“)
  • Aufstellungsleiter delegiert Stellvertreter in verschiedene Positionen

SYNAMIK™-Kompetenzaufstellung

Vorgehen

  • Vorgespräch, Systemische Auftragsklärung, SYNAMIK Kompetenzaufstellung, Transfer, Wirkung, Nachgespräch oder Coaching
  • Personen, interne Systemelemente (z.B. Freude, Mut, Angst, innere Stimme, Liebe usw.) und externe Systemelemente (z.B. Geld, Zukunft, Erfolg usw.) können aufgestellt werden
  • Allparteiliche Autonomie und kompetenzfördernde Angebote
  • AnliegengeberIn stellt erste Position des inneren Bildes
  • AnliegengeberIn wählt aufzustellende Elemente
  • Intrinsische und extrinsische Beziehungsgestaltung wird als Regel berücksichtigt zum Wohle aller Beteiligten
  • Reflektierende, ressourcenorientierte und kompetenzaktivierende systemische Fragen
  • RepräsentantInnen positionieren sich über Wechselwirkungen zueinander
  • AnliegengeberIn gibt Bedeutung über Wahrnehmungen, Bilder und Aussagen von RepräsentantInnen

System. Strukturaufstellung®

Vorgehen

  • Vorgespräch, Zielklärung, Syst. Aufstellung, Nachgespräch
  • Personen, interne Systemelemente (z.B. Freude, Mut, Angst, innere Stimme, Liebe usw.) und externe Systemelemente (z.B. Geld, Zukunft, Erfolg usw.) können aufgestellt werden
  • Mehrdeutige Angebote für eine veränderte Haltung, Überzeugung, Denkrichtung machen
  • Aufsteller stellt erste Positionen des inneren Bildes
    GastgeberIn wählt aufzustellende Elemente
  • Strukturen (über 80) werden Anliegen zugeordnet und aufgestellt
  • RepräsentantInnen werden von GastgeberIn positioniert
  • RepräsentantInnen geäußerte Deutungen, Bilder und Meinungen sanft vernachlässigt

Theoretischer Ansatz (Familienaufstellung (Hellinger))

  • Systemisch-Phänomenologisch
  • Aufstellung ist ein Abbild der „Wahrheit“
  • Problem- und ursachenorientiert
  • Ideologisch geprägte „Lösungen“

Theoretischer Ansatz  (SYNAMIK™-Kompetenzaufstellung)

  • Systemisch-Konstruktivistisch + Kompetenz-Modell
  • Ausschnitt aus System über relevantes Beteiligtes wird autonom von KlientIn ausgewählt
  • Kompetenzorientiert (nach G. Schmidt)
  • Lösungsorientiert (Steve De Shazer, Inso Kim Berg)
  • Aufstellung folgt Autopoiese der AnliegengeberInnen
  • Einzigartige Menschen mit einzigartigen Strukturen zur Lösung
  • Systemwissen (das gespeicherte Wissen in Systemen)
  • Jedes System ist einzigartig und hat einzigartige Lösungen welche nachhaltig durch Autopoiese (nach Maturana /Varela) entstehen
  • Mehrdimensionale Systemüberlappungen zur Autonomieförderung utilisieren

Theoretischer Ansatz (System. Strukturaufstellung ®)

  • Systemisch-Konstruktivistisch + Phänomenologisch
  • Nicht System sondern eine Struktur des Systems wird aufgestellt
  • Lösungsorientiert (Steve De Shazer, Inso Kim Berg)
  • Erickson`sche Sprachmuster für Tranceprozesse
  • Aufstellung folgt „grammatischem Regelsystem“
  • Lösungen aus „grammatischem Regelsystem“ abgeleitet
  • Repräsentative Wahrnehmung (Phänomene)
  • Für jedes Anwendungsgebiet gibt es unterschiedliche Formate und Grammatiken
  • Systematische Interventionsgrammatik

Rolle des Aufstellungsleiters (Familienaufstellung (Hellinger))

  • Aufstellungsleiter als Regisseur
  • Aufstellungsleiter als „Wissender“
  • Hierarchisch
  • Aufstellungsleiter kennt die Lösung
  • Aufstellungsleiter entscheidet, was wichtig ist

Rolle des Aufstellungsbegleiters (SYNAMIK™-Kompetenzaufstellung)

  • Aufstellungsbegleiter als Rahmengeber und Rückkopplungsschleife
  • Gar keine Deutungen vom Aufstellungsbegleiter
  • Anliegengeber gibt erste Strukturen vor (auch Autonomie)
  • AnliegengeberIn entscheidet, was wichtig ist
  • Kooperativ und wertschätzend
  • Systemisches Coaching Handwerk

Rolle des Aufstellungsbegleiters (System. Strukturaufstellung ®)

  • Gastgeber ordnet Feedback in „Grammatik“ ein
  • Weitgehender Verzicht auf Deutungen von Seiten der GastgeberInnen
  • Aufstellungsbegleiter schlägt erste Strukturen vor
  • Aufstellungsbegleiter und Anliegengeber entscheiden, was wichtig ist
  • Kooperativ und wertschätzend